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Bargeld abheben USA: Worauf Sie achten sollten

Bargeld abzuheben ist in den USA grundsätzlich kein Problem. So kann mit einer Bankomatkarte rund um die Uhr Bargeld bezogen werden, wenn diese ein Maestro- oder Cirrus-Logo aufweist. Allerdings müssen vorhandene Behebungslimits sowie anfallende Gebühren beachtet werden. In Österreich ist etwa ein Limit von 400 Euro am Tag üblich – wer im Ausland höhere Summen am Geldautomaten beheben möchte, muss sich zuvor an seine Hausbank bzw. Sparkasse wenden und das Behebungslimit pro Tag entsprechend erhöhen. Zudem muss bedacht werden, dass der Bargeldbezug grundsätzlich nicht kostenlos ist.

Wer mit der Bankomatkarte außerhalb des Euro-Raumes Geld bezieht, muss mit Spesen von 0,75 Prozent zuzüglich 1,82 Euro rechnen. Aufgrund des Fixbetrages empfiehlt es sich, im Nicht-Euro-Raum wenige hohe anstatt vieler kleiner Geldsummen zu beheben.

 

Eine weitere Möglichkeit, um während des USA-Aufenthaltes Bargeld zu beheben, ist die Kreditkarte. Wer sich das Warten am Schalter sparen und sich nicht nach den Öffnungszeiten der Bankfiliale richten möchte, kann mit dem PIN-Code problemlos Geld am Bankomaten beheben. Grundsätzlich betragen die Spesen bei Kreditkarten drei Prozent, mindestens aber 2,50 bis vier Euro. Zusätzlich muss eine Manipulationsgebühr von bis zu zwei Prozent gezahlt werden.

Da Kreditkarten als das beliebteste Zahlungsmittel in den USA gelten, sollten Reisende stets mindestens zwei mit sich führen. Das ist deshalb sinnvoll, weil nicht überall sämtliche Karten akzeptiert werden, und man dem Risiko entgeht, bei einem plötzlichen Defekt der Karte nicht mehr zahlungsfähig zu sein.